Der eigene Blog im Zentrum der Social-Media-Aktivitäten

Sascha Lobo hat auf der re:publica 13 sein Pro­jekt reclaim.fm vor­ge­stellt. Die Samm­lung von Plug-Ins und Scripts hat zum Ziel, den eige­nen Blog wie­der zum Zen­trum der Social-Media-Aktivitäten zu machen. Die Grund­idee dahin­ter ist abso­lut rich­tig: Wir schüt­ten heute all unse­ren Con­tent in die Ange­bote von Drit­ten — meist ohne uns Gedan­ken zu machen, was damit pas­siert, wenn die Anbie­ter mal wie­der die Spiel­re­geln ändern. Mit reclaim.fm wer­den die Inhalte, die man anderswo ein­stellt zurück in den eige­nen Blog gespie­gelt. Noch ist das aller­dings noch eine ziem­li­che Fri­cke­lei — das Pro­jekt ist noch in einem frü­hen Stadium.

Wir hat­ten den Facebook-Nachfolger schon, bevor es Face­book gab”, sagt Lobo — und Recht hat er. Es ist an der Zeit, die Blogs wie­der zu ent­de­cken. Ich möchte dabei einen ande­ren Weg als reclaim.fm gehen. Wäh­rend Lobos Pro­jekt die Inhalte und Akti­vi­tä­ten aus den unter­schied­li­chen Net­works her­aus­zieht und im eige­nen Blog pos­tet, soll diese Seite genau anders­herum funk­tio­nie­ren. Die Inhalte die­ses Blogs wer­den mit Hilfe von Plugins auto­ma­tisch für unter­schied­li­che Social-Media-Angebote auf­be­rei­tet. Damit wird der eigene Blog förm­lich zum ange­pass­ten Content-Management-System und ist damit wie­der Kno­ten­punkt der eige­nen Online-Aktivitäten. Wie das genau funk­tio­nie­ren kann, wel­che Plug-Ins dafür nötig sind und wel­che Hür­den dabei über­wun­den wer­den müs­sen, werde ich nach und nach recher­chie­ren und in geson­der­ten Bei­trä­gen erläutern.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist die­ser Blog vor­erst in einem stän­di­gen Beta-Stadium. Es kann immer wie­der mal zu Stö­run­gen kom­men, weil ich im Hin­ter­grund etwas teste. Wun­dert Euch auch nicht über ver­ein­zelte kryp­ti­sche Nach­rich­ten hier und auf mei­ner Pinnwand..